V-Bahn Grindelwald

Von 2018-2020 baute die Jungfraubahn in Grindelwald zwei neue Gondeln mit einer gemeinsamen Bahnstation. Die alte Männlichenbahn wurde ersetzt. Neu verkürzt zudem der Eigerexpress die Anfahrtszeit von Bern aufs Jungfraujoch um 47 Minuten. Das Publikum besteht vorwiegend aus Gästen aus aller Welt.

In enger Zusammenarbeit mit den Architekten und dem Betrieb Jungfraubahn erarbeitete Nulleins ein einheitliches Signaletikkonzept für die gesamte V-Bahn. Diese umfasst nebst der Talstation Terminal mit Parking auch die Mittel- und Bergstationen Eigergletscher (2340 m), Männlichen (2343 m) und Holenstein (1620m) sowie die Zuganschlüsse im Terminal und Eigergletscher.

Der Terminal ist architektonisch und von der Funktion her angelehnt an einen Flughafen. Nulleins führte diese Idee in der Gestaltung der Signaletik weiter. Für die grosszügigen Hallen entwickelte Nulleins leuchtende Hängemodule mit Wegleitungen, welche die Formensprache der Gondeln aufnehmen. Um einem Sprachenwirrwarr vorzubeugen, entwarf Nulleins einen Piktogramm-Katalog, welcher ergänzt mit deutschen und englischen Texten als Basis für die Signaletik dient. Nebst der Wegleitung gestaltete Nulleins auch sämtliche Beschriftungen wie Ticketautomaten, Kassen und Schliessfächer im Terminal-Design und entwickelte für die Beschriftungen der Shopfronten ein stringentes Manual. 

Leistungen Nulleins: Analyse, Gestaltung, Projektierung und Fachbauleitung
Kunde/Projektteam: Jungfraubahn AG, Interlaken / Von Allmen Architekten AG, Bern und Interlaken
Produktion/Montage: Togni Schriften, Hünibach / Westiform, Niederwangen / Lettra Design, Liebefeld

2019 – 2020